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Gewittertierchen

Sobald die Temperaturen wieder w√§rmer werden, hat so gut wie jeder mit Ihnen zu K√§mpfen: Dem Gewittertierchen, kleine Insekten die auch unter dem Namen Fransenfl√ľgler, Thripse oder Blasenf√ľ√üe bekannt sind.

Informationen

Bei den kleinen Insketen handelt es sich um Sch√§dlinge die unter anderem Bl√§tter von Pflanzen angreifen aber auch beim Menschen k√∂nnen die Tiere kleinere Ausschl√§ge oder Hautreizungen verursachen. F√ľr Fransenfl√ľgler gibt es zahlreiche Bezeichnungen, einige davon sind Gewittertiere, Gewitterw√ľrmchen, Gewitterfliegen beziehungsweise auch Putsigel oder Gnidd.

Wie sehen Gewittertierchen aus?

Gewittertierchen in Nahaufnahme Je nach Art und Alter erreichen Fransenfl√ľgler eine Gr√∂√üe von einem bis drei Millimeter L√§nge. Von weitem sehen diese meistens wie kleine bewegliche Bartstoppeln aus.

K√ľndigen Gewittertierchen Gewitter an?

Laut verschiedenen Quellen gibt es tatsächlich einen Zusammenhang zwischen Gewittertierchen und einem aufziehenden Gewitter. Da sich die Atomosphäre durch das aufziehen von elektrisch geladenen Wolken verändert, sinken die kleinen Insekten langsam zu Boden, sodass durchaus ein vermehrtes auftreten der kleinen Tiere direkt vor einem Gewitter nachzuweisen ist.

Gewittertierchen bekämpfen

Der Kampf gegen Gewittertierchen ist im Freien eher aussichtslos, dennoch gibt es einige Tricks mit denen zumindest die Anzahl etwas verringert werden kann. Teilweise kann man jedoch mit Inskten-Klebestreifen zumindest etwas entgegenwirken, dabei sollte auf m√∂glichst grelle Farben gesetzt werden - Hellblau, Gelb oder ein helles Gr√ľn ziehen die kleinen Insekten magisch an:

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Falls euer Balkon oder eure Terrasse relativ klein ist, so k√∂nnte als Alternative auch ein klassisches Moskitonetz gegen die Plage helfen. Je nachdem wie engmaschig das Fliegengitter ist, k√∂nnen allerdings auch weiterhin einzelne Exemplare durch das Netz schl√ľpfen. Dennoch k√∂nnte dies bei einem starken Befall eine gute L√∂sungsm√∂glichkeit sein.

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Gewittertierchen in der Wohnung bekämpfen

Solltet ihr von einem starken Befall innerhalb eurer Wohnung betroffen sein, so bieten sich auch spezielle Fliegen-Fensterfallen an. Gewitterfliegen werden n√§mlich vor allem von hellen Fl√§chen angezogen, sodass sich diese meist am Fenster sammeln. Die klebrige Fensterfolie kann mehrere Monate am St√ľck eingesetzt werden, bevor ein Austausch notwendig wird. Da die Folie transparent ist, f√§llt diese von etwas Abstand auch nicht wesentlich auf und bek√§mpft sowohl Fransenfl√ľgler als auch herk√∂mmliche Fruchtfliegen innerhalb der Wohnung. Ein passendes Produkt mit dem wir gute Erfahrungen gemacht haben, findet ihr direkt hier:

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In Gew√§chsh√§usern oder an Pflanzen k√∂nnen dagegen auch Gewittertierchen recht gut unter Kontrolle gehalten werden. Mit der Raubmilbe gibt es ein effektives Gegenmittel f√ľr die kleinen Fransenfl√ľgler, die Raubmilben haben das Gewittertierchen n√§mlich zum fressen gern ūüėČ. Diese Anwendung empfiehlt sich √ľbrigens auch wenn ihr in eurer Wohnung von den Gewitterfliegen heimgesucht werdet.

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Was zieht Gewittertierchen an?

Die kleinen nervigen Insekten werden vor allem durch helle Farben angezogen, solltet ihr also einen starken Befall eures Balkons, Terrasse oder euch selbst feststellen, so k√∂nnte dies also an der Farbe liegen. Besonders von wei√üen Gartenm√∂beln und hellen Klamotten werden die kleinen Biester f√∂rmlich angezogen. Dunkle Farben sind dagegen weniger attraktiv f√ľr die kleinen Monster.

Verbreitungsgebiet

Fransenfl√ľgler kommen in gro√üer Anzahl vor allem in der N√§he von Getreidefeldern vor, aber auch in St√§dten sind diese in kleineren Populationen zu finden. Thripse sind nahezu weltweit verbreitet, insgesammt gibt es etwa 5.500 Arten, wobei in Deutschland etwa 200 vertreten sind. Lediglich in Polargebieten sind √ľberhaupt keine Gewitterfliegen anzutreffen. Da die kleinen Insekten extrem leicht sind werden diese als Luftplankton auch teilweise hunderte Kilometer durch den Wind weiter transportiert.

Lebenserwartung

Die meisten Gewittertierchen sterben nach etwa einer Saison, manche Arten k√∂nnen jedoch auch √ľberwitern. Sowohl bei hohen Temperaturen √ľber 35 Grad, als auch bei niedrigen Temperaturen unter 15 Grad nimmt die Lebenserwartung von Thripsen deutlich ab und betr√§gt nur noche wenige Tage bis Wochen. Bei optimalen Bedienungen (trockes Klima, sowie einer Umgebungstemperatur von etwa 25 Grad) k√∂nnen die kleinen Tiere durchaus auch mehrere Monate √ľberleben. Vom Eistadium bis zum ausgewachsenen Insekt dauert es lediglich 20 Tage.

Gewittertierchen beschädigen Monitore

Ein h√§ufiges Ph√§nomen ist auch die Besch√§digung von Displays und PC-Monitoren durch Gewittertierchen. Die kleinen Insekten werden von der Hintergrundbeleuchtung angezogen und gelangen durch die L√ľftungsschlitze ins innere des Ger√§ts, dort dringen sie dann durch kleinste L√ľcken bis zur Diffusorfolie der LCD-Panels vor, dort angekommen bewegen oder sterben die kleinen Tierchen und hinterlassen einen sch√∂nen Displayfehler.

Solltet ihr ebenfalls von Gewittertierchen im Monitor betroffen sein, so k√∂nnt ihr versuchen dieses rauszulocken so lange es noch am Leben ist. Daf√ľr schaltet am besten das Display aus und platziert eine Taschenlampe seitlich des Monitors, nach einigen Stunden hat das kleine Tierchen dann hoffentlich wieder den Weg nach drau√üen gefunden und ihr k√∂nnt wieder ungest√∂rt arbeiten.

Falls das Tier schon verendet ist und sich weiterhin im Blickfeld eures Display befindet, so könnt ihr alternativ auch den Hersteller kontaktieren. In machen Fällen wird dies nämlich auch als Garantiefall anerkannt, da normalerweise keine Fremdkörper zwischen die Diffusorfolie gelangen sollten.

Fransenfl√ľgler in Elektroger√§ten

Gewittertierchen am Apple Netzteil Neben Display's und TV-Monitoren sind auch andere Elektronikger√§te Opfer von den kleinen Thripsen, bevorzugt helle Fl√§chen ziehen die Tierchen stark an, weshalb sich diese auch auf Computer-Netzteilen niederlassen. Besonders kriechen diese dann auch in die kleinsten Ritzen des jeweiligen Ger√§ts und k√∂nnen so durch ihren sp√§teren Tod auch an den Schaltkreisen zu St√∂rungen oder Problemen f√ľhren (Korrosion).